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	<title>buntklicker.de &#187; zum Nachdenken</title>
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	<description>das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt</description>
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		<title>fünfeinhalb zu drei</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 21:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Der geständige Wettbetrüger Ante Šapina wurde zu weiteren fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. (Nachdem er ja vorher bereits aus ähnlichen Gründen zu knapp drei Jahren Haft verurteilt worden war.) Was hat er angestellt? Er hat Fußballspiele manipuliert, in dem er Spieler dafür bezahlt hat, zu verlieren, und beachtliche Summen auf den Ausgang dieser Spiele gesetzt. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der geständige Wettbetrüger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ante_%C5%A0apina">Ante Šapina</a> wurde <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Fuenfeinhalb-Jahre-Haft-fuer-Wettbetrueger-Ante-Sapina-id15146006.html">zu weiteren fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt</a>. (Nachdem er ja vorher bereits aus ähnlichen Gründen zu knapp drei Jahren Haft verurteilt worden war.)</p>
<p>Was hat er angestellt? Er hat Fußballspiele manipuliert, in dem er Spieler dafür bezahlt hat, zu verlieren, und beachtliche Summen auf den Ausgang dieser Spiele gesetzt. Wer wurde geschädigt? Also zuerst einmal Menschen, die Geld &ndash; hoffentlich welches, das zu verlieren sie sich leisten können &ndash; auf ehrliche Fußballspiele setzen, in der Hoffnung, zu gewinnen; und natürlich auch die Zuschauer und die sonstigen Beteiligten, deren Hoffnung auf ehrlichen Sport enttäuscht wurden.</p>
<p>Das ist definitiv nicht nett.</p>
<p>Ebenfalls vor kurzem wurde ein 57jähriger Mann aus Heiligenstadt <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Heiligenstaedter-wegen-Kindesmissbrauch-zu-drei-Jahren-Haft-verurteilt-1387950934">wegen sexuellen Mißbrauchs von Kindern in acht Fällen verurteilt</a>. Der Richter wies darauf hin, daß die Opfer noch lange Zeit unter den Folgen der Handlungen des Verurteilten zu leiden und auf psychiatrische Hilfe angewiesen werden sein werden. Drei Jahre gab es dafür.</p>
<p>Fünfeinhalb zu drei. Darf ich das merkwürdig finden?</p>
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		<title>ja nee is klar</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 20:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Soll ich wieder davon anfangen? Daß ich doch eigentlich eher links bin und so? Leute, Ihr macht es mir echt nicht einfach. Nachdem sich uns aller Lieblingsvulkan offenbar einigermaßen beruhigt hat, würde ich doch nun, wenn ich für ein Luftfahrtunternehmen arbeitete, drei Erleichterungsseufzer ausstoßen und wieder an meine Arbeit gehen. Und hoffen, daß mein Arbeitgeber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soll ich wieder davon anfangen? Daß ich doch eigentlich eher links bin und so? Leute, Ihr macht es mir echt nicht einfach.</p>
<p>Nachdem sich uns aller Lieblingsvulkan offenbar einigermaßen beruhigt hat, würde ich doch nun, wenn ich für ein Luftfahrtunternehmen arbeitete, drei Erleichterungsseufzer ausstoßen und wieder an meine Arbeit gehen. Und hoffen, daß mein Arbeitgeber es irgendwie schafft, die Millionenverluste zu kompensieren, ohne meinen persönlichen Arbeitsplatz wegzurationalisieren.</p>
<p>Das Kabinenpersonal meiner Lieblingshaßfluglinie (wer mit dem Verein ab und  zu fliegen muß, wird mich verstehen), <a href="http://www.britishairways.com/travel/strike-ballot/public/en_gb?refevent=strike_home_banner">sieht das offenbar anders</a> &hellip;</p>
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		<title>Ihr kommt Euch wohl ganz toll vor, was?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst, und damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich hege keinerlei Sympathien für neo- oder sonstwie nazistisches Gedankengut. Ganz bestimmt nicht. Andererseits ist Freiheit immer die Freiheit der Andersdenkenden. (Ist nicht von mir, ist von Rosa Luxemburg.) Und solange die NPD nicht verboten ist, hat niemand das Recht, eigenmächtig deren Demonstrationen durch Sitzblockaden oder auf anderem außergesetzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst, und damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich hege keinerlei Sympathien für neo- oder sonstwie nazistisches Gedankengut. Ganz bestimmt nicht.</p>
<p>Andererseits ist Freiheit immer die Freiheit der Andersdenkenden. (Ist nicht von mir, ist von <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Rosa_Luxemburg">Rosa Luxemburg</a>.) Und solange die <abbr title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands">NPD</abbr> nicht verboten ist, hat niemand das Recht, eigenmächtig deren Demonstrationen durch Sitzblockaden oder auf anderem außergesetzlichen Wege zu verhindern. Und sich damit zu brüsten und toll vorzukommen wie <a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/2010/05/02/24-stunden-erster-mai-2010/">Sash</a> oder <a href="http://www.achimbodewig.de/blog/2010/05/01/sitzen-machen/">Achim</a> ist schon mal gar nicht angesagt.</p>
<p>Ja, ich finde die braune Sauce auch scheiße. Aber deswegen eigenmächtig die Grundrechte derer zu beschneiden, die nicht meiner Meinung sind, finde ich auch nicht besser. Das ist genau die Der-Zweck-heiligt-die-Mittel-Mentalität, die wir bei Schäuble &amp; Co. zu recht bedenklich finden.</p>
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		<title>alles Asche</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mir bei Twitter oder Facebook folgt, der weiß es ja schon: Die Vulkanaschewolke des Eyjafjallajökull hat auch mich in Großbritannien festgesetzt. Aus einer geplante Übernachtung sind neun geworden. Nun hatte ich es ja noch vergleichsweise gut, mit Zugriff auf genug Geld, um erst mal Transfers, ein Hotelzimmer, saubere Kleidung, Essen und Trinken zu bezahlen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mir bei <a href="http://twitter.com/" lang="en" xml:lang="en">Twitter</a> oder <a href="http://facebook.com/" lang="en" xml:lang="en">Facebook</a> folgt, der weiß es ja schon: Die Vulkanaschewolke des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eyjafjallaj%C3%B6kull" lang="is" xml:lang="is">Eyjafjallajökull</a> hat auch mich in Großbritannien festgesetzt. Aus einer geplante Übernachtung sind neun geworden. Nun hatte ich es ja noch vergleichsweise gut, mit Zugriff auf genug Geld, um erst mal Transfers, ein Hotelzimmer, saubere Kleidung, Essen und Trinken zu bezahlen, sowie mit der Möglichkeit, mich dort, wo ich mich befand, frei zu bewegen. Außerdem kann ich ja fast alle Mehrkosten als Spesen bei meinem Arbeitgeber einreichen, schließlich war ich aus dienstlichen Gründen in Großbritannien und nicht aus Spaß. Wer ohne Geld im Transitbereich eines Flughafens festsitzt und diesen mangels Visum nicht verlassen kann, hat sicher weniger angenehme Tage verbracht als ich.</p>
<p>Was ich nun aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die Aufregung, die jetzt gewissermaßen rückwirkend wegen der Anordnung der vollständigen Einstellung des Flugverkehrs entstanden ist. In Großbritannien kommt natürlich dazu, daß wegen der anstehenden Parlamentswahlen die Opposition bemüht ist, der Regierung bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Karren zu fahren. Niemand wußte genau, wie sich das Durchfliegen einer Vulkanaschewolke auf ein Verkehrsflugzeug auswirkt. Es war aus meiner Sicht &ndash; und ich sage das wie erwähnt als Betroffener dieser Maßnahme &ndash; absolut richtig, den Flugverkehr erst einmal sicherheitshalber einzustellen und parallel dazu damit zu beginnen, herauszufinden, ob man nicht vielleicht doch durch Vulkanasche fliegen kann. Schon nach wenigen Tagen gab es eine partielle Entwarnung, und seit dem läuft der Flugverkehr wieder, und ich kam ganz entspannt in einem vielleicht halb vollen Flugzeug wieder in Berlin an.</p>
<p>Was aber <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/london/8627026.stm">in den Köpfen gewisser Mitarbeiter gewisser Fährenbetreiber vorging</a>, kann ich mir beim allerbesten Willen nicht erklären &hellip;</p>
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		<title>schwarze Konten, schwarze Daten</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verstehe echt die Aufregung um diese CD, auf der sich angeblich Kontodaten von 1.500 deutschen Steuerhinterziehern befinden, die Schwarzgeld in der Schweiz haben, nicht. Wären diese Daten bei einer legalen Hausdurchsuchung gefunden worden, oder wären sie den deutschen Behörden anonym und kostenlos zugespielt worden, gäbe es diese Aufregung doch wohl auch nicht. Keiner weiß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe echt die <a href="http://rz.koepke.net/?p=4545">Aufregung</a> um diese <abbr title="Compact Disc" lang="en" xml:lang="en">CD</abbr>, auf der sich angeblich Kontodaten von 1.500 deutschen Steuerhinterziehern befinden, die Schwarzgeld in der Schweiz haben, nicht. Wären diese Daten bei einer legalen Hausdurchsuchung gefunden worden, oder wären sie den deutschen Behörden anonym und kostenlos zugespielt worden, gäbe es diese Aufregung doch wohl auch nicht. Keiner weiß, wo die Daten genau herkommen und wo der Verkäufer sie her hat. Also weiß auch keiner, ob bei der Beschaffung der Daten Gesetze verletzt wurden, und wenn ja, dann wo und welche. Müssen sich deutsche Behörden überhaupt dafür interessieren, ob irgendjemand irgendwo Schweizer Gesetze verletzt haben könnte?</p>
<p>Natürlich ist es bedenklich, für die Daten Geld zu bezahlen, und zwar deswegen, weil man Nachahmer heranzieht. Daß staatliche Stellen für Informationen auch mal Geld bezahlen, ist doch aber völlig normal. Eine Verbindung zu demokratiefeindlichen Dingen wie Vorratsdatenspeicherung, Internetzensur und so weiter kann ich wirklich nicht erkennen.</p>
<p>Falls es die CD denn überhaupt gibt. Möglicherweise ist das ja alles nur eine riesengroße Finte, um Steuerhinterzieher zur Selbstanzeige zu bewegen &hellip;</p>
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		<title>zum Tod des Torwarts</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange habe ich überlegt, ob ich etwas zu Robert Enkes Tod schreiben soll. Schließlich hat mir als als Nichtfußballinteressiertem sein Name bis vor ein paar Tagen gar nichts gesagt. Aber dann dachte ich, ein paar Worte sind vielleicht nicht zu viel. Robert Enke ist seiner Krankheit erlegen. So sollte man, meiner Meinung nach, seinen Tod [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich überlegt, ob ich etwas zu <a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Enke">Robert Enke</a>s Tod schreiben soll. Schließlich hat mir als als Nichtfußballinteressiertem sein Name bis vor ein paar Tagen gar nichts gesagt. Aber dann dachte ich, ein paar Worte sind vielleicht nicht zu viel.</p>
<p>Robert Enke ist seiner Krankheit erlegen. So sollte man, meiner Meinung nach, seinen Tod sehen. Menschen, die unter Depressionen leiden und sich deswegen das Leben nehmen, sind für mich nicht anders zu betrachten als solche, die einem Krebsleiden erliegen oder an einem Herzinfarkt sterben.</p>
<p>In diesem Falle kommt aber noch etwas Anderes dazu: Einerseits lassen uns die Medien insofern an seinem Leben teilhaben, daß wir von seiner Angst erfahren, daß seine Krankheit öffentlich bekannt würde, andererseits wird sein Tod und die Trauer darüber als Monstermultimediaereignis gefeiert. Wie Harald Martenstein heute im Tagesspiegel schreibt: <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/Fussball-Robert-Enke-Harald-Martenstein;art133,2949842">Nun wissen es alle.</a></p>
<p>Ich hätte es besser gefunden, man hätte ihn im Kreise seiner Familie und Freunde beigesetzt und das ganze multimediale Theater vermieden. Mein Mitgefühl gehört natürlich so oder so den Angehörigen, denen diese Art, einen geliebten Menschen zu verlieren, sicher noch mehr weh tut als es ohnehin unvermeidlich ist.</p>
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		<title>Bielefeld existiert nicht.</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 19:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ganz offensichtlich, daß dieses sogenannte Bielefeld nur eine plumpe Fälschung ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ganz offensichtlich, daß dieses sogenannte <a href="http://komplett-kaputt.de/bielefeld.php">&bdquo;Bielefeld&ldquo; nur eine plumpe Fälschung</a> ist. Wie sonst wäre es zu erklären, daß in einer &bdquo;Pizzeria&ldquo; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chianti_(Wein)" lang="it" xml:lang="it">Chianti</a> gut gekühlt auf den Tisch kommt und mit die &bdquo;Bedienung&ldquo; auf Nachfrage erklärt, der müsse deshalb im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit er auch bei Lieferkunden noch schön kalt ankommt?</p>
<p>Das &bdquo;Hotel&ldquo; soll zwar laut <abbr title="Hotel Reservation Service" xml:lang="en" lang="en"><a href="http://www.hrs.de/">HRS</a></abbr> einen Gratis-<abbr title="Wireless Local Area Network" lang="en" xml:lang="en">WLAN</abbr>-Zugang in den Zimmern haben, der heute anwesende Rezeptionsdarsteller weiß davon aber nichts. Die Vorhänge sind nicht lang genug, um die ganze Fensterfront zu verdunkeln.</p>
<p>Und die Getränkeautomatenattrappe spuckt nach der ersten Flasche aus jedem Fach nur noch Luft aus &ndash; kostenpflichtig natürlich. Ein echter Getränkeautomat hat ja eine Leerfacherkennung, aber in &bdquo;Bielefeld&ldquo; gibt es ja nur Attrappen. Die haben sowas nicht.</p>
<p>Mal sehen, was mich noch erwartet.</p>
<p>(Nachtrag: Auf meine Reklamation hin wurde mein im Automaten festhängendes (??) Getränk befreit und mir zusammen mit einem Freigetränk aufs Zimmer geliefert. Respekt!)</p>
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		<title>Ja, wo isser denn?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 22:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Skandal im Sperrbezirk: Der Feinstaub ist weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skandal im Sperrbezirk: Der Feinstaub ist weg. Kurz nach Einfahrung der <a href="http://buntklicker.de/archives/160">komplett bescheuerten Umweltzone</a> kommt heraus: Sie ist nicht nur komplett bescheuert, sondern darüber hinaus auch noch wirkungslos.</p>
<p>Die Feinstaubbelastung in Berlin ist soweit gesunken, daß die magischen 35 Tage, die der Grenzwert pro Jahr überschritten werden muß, damit Feinstaub als Problem gilt, <a href="http://www.faz.net/s/Rub1DABC609A05048D997A5F315BF55A001/Doc~E3E4BD7E9D5434460BB4C1D784997FFDA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">2007 nicht erreicht wurden</a>. Dazu kommt, daß der Anteil, den die Abgase des Kraftfahrzeugverkehrs auf die Feinstaubbelastung haben, sich quasi im freien Fall befindet. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes wird in Kürze der Anteil, der durch Reifen- und Bremsabrieb sowie Aufwirbelung entsteht, größer sein als der aus den Abgasen. Nur hilft die Umweltzone dagegen nicht.</p>
<p>Und überhaupt: Wenn die paar Unglücklichen, deren Fahrzeuge keine Plakette bekommen &ndash; und so viele sind das nicht &ndash;, ihre Sondersubventionen an die Autoindustrie abgedrückt und sich neue Fahrzeuge (bei deren Produktion Primärenergie verbraucht und Schadstoffe erzeugt werden) zugelegt haben, darf ja auch wieder jeder in die Umweltzone rein. Dann kann man sie eigentlich auch wieder abschaffen.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich halte das politische Ziel, den Anteil des Autoverkehrs am innerstädtischen Verkehrsaufkommen zu senken, nicht für falsch. Nur soll man aufhören, dazu unredliche Gründe aufzutischen und untaugliche Maßnahmen zu ergreifen. Abgesehen davon gibt es auch jetzt schon in Berlin pro 1.000 Einwohner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Motorisierungsgrad">nur zwei Drittel so viele Kraftfahrzeuge wie etwa in Zürich oder weniger als ein Drittel so viele wie auf Mallorca</a>.</p>
<p>Wißt Ihr, wodurch noch ein gar nicht unerheblicher Anteil des Feinstaubs entsteht? Richtig: Zigarettenrauch.</p>
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		<title>Morgen ist Weihnachten.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 23:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Heiligabend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heiligabend">Heiligabend</a>. Als Tag vor dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten">Weihnachtsfest</a> gehört er selbst nicht dazu &ndash; bestenfalls der heutige Abend mag schon als Teil des Weihnachtsfestes gelten.</p>
<p>Zu sagen, heute sei Weihnachten, ist ein bißchen so, wie am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silvester">Silvestertag</a> zu behaupten, es sei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neujahrstag">Neujahr</a>.</p>
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		<item>
		<title>weit gereistes Wasser</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 21:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kann nicht wirklich Sinn der Sache sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>kann</em> nicht wirklich Sinn der Sache sein.</p>
<p>Gestern auf dem <a href="http://www.lufthansa.de/">Lufthansa</a>-Flug von &#304;stanbul nach München lag auf unseren Essenstabletts ein Fläschchen Wasser, das aus <a href="http://www.crystalgeyserasw.com/sources/tour-benton.php" lang="en" xml:lang="en">Benton, Tennessee</a> in den Vereinigten Staaten stammt. Direkt an der Quelle hat man die 240 <abbr title="Milliliter">ml</abbr> Wasser in das kleine Plastikfläschchen abgefüllt, wie das Etikett des Fläschchens stolz verkündet.</p>
<p>Warum transportiert man ein so elementares und vergleichsweise billiges Lebensmittel wie Wasser einmal um die halbe Welt? Wenn es sich um eine besondere Spezialität handeln würde, könnte man ja noch irgendeinen Sinn darin sehen, aber es ist einfach nur Wasser, wie es natürlich auch in der Türkei erhältlich ist.</p>
<p>Warum also? Wahrscheinlich weil es auf irgendeine perverse Weise wirtschaftlich sinnvoll ist.</p>
<p>Irgendwas ist mit dieser Weltwirtschaftsordnung überhaupt nicht in Ordnung.</p>
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