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buntklicker.de

das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt

Politik

30.01.2026: keine Teilzeit mehr gegen den Fachkräftemangel?

Das ist mal wieder so eine völlig schwachsinnige Idee aus der Union. Wie erwartet.

Wenn Fachkräfte wirklich knapp sind, müssen Arbeitgeber sich was ausdenken, um sie zu gewinnen und an sich zu binden. Eine Vier-Tage-Woche und keine Anwesenheitspflicht im Büro wäre eine tolle Idee. Wenn ein Arbeitgeber das nicht bietet, gehen die so gesuchten Fachkräfte halt woanders hin, wo es das gibt. So einfach ist das.

16.01.2026: Nationalstolz

Arthur Schopenhauer:
Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

21.10.2025: ich muß Euch das zeigen

Ihr könnt unter der URL Goebbels' Tagebücher eben das abrufen: Goebbels' Tagebücher.
Er schreibt am 20. August 1941: „Es ist empörend und ein Skandal, daß in der Hauptstadt des Deutschen Reiches sich 78 000 Juden, zum größten Teil als Parasiten, herumtreiben können. Sie verderben nicht nur das Straßenbild, sondern auch die Stimmung.“
Die Textstelle findet sich auf der als Seite 1661 gekennzeichneten Seite 1675 des PDF.

14.10.2015: Was jeder über Flüchtlinge wissen sollte, …

… in einer praktischen FAQ zusammengestellt.

25.04.2012: Herdprämie oder Säufergeld? Nun ist es raus.

Noch ist es nicht amtlich, aber es wird wohl so kommen: Das sogenannte Betreuungsgeld wird es wohl nicht für Familien geben, die von Arbeitslosengeld 2 leben (also jedenfalls nicht im Ergebnis). Damit zeigt die Maßnahme ihren wahren Zweck: Leuten Geld in den Hintern zu blasen, die es absolut nicht brauchen.

Versteht mich nicht falsch; ich finde es absolut richtig, finanziell bedürftigen Familien kein Betreuungsgeld zu zahlen, denn das würde einen katastrophalen Fehlanreiz setzen, Kinder aus der Sozialisierung zu nehmen, um ein paar Euro mehr auf die Hand zu bekommen. Aber so, wie es jetzt aussieht, wird das Betreuungsgeld vor allem Familien zugute kommen, die ihre Kinder ohnehin nicht in die staatliche Betreuung geben (was da so für Volk rumläuft, also bitte, mit denen soll mein Kind doch nicht spielen müssen) und auch heute schon in der Lage sind, ihr Kind zuhause zu betreuen.

Also mal wieder eine Umverteilung von unten nach oben. Großartig.

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