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buntklicker.de

das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt

Gutes

22.12.2006: Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Die Wintersonnenwende ist ja schon von je her ein Zeitpunkt zum Feiern gewesen, jedenfalls hier in den nördlichen Gefilden, wo es im Winter so scheißfrüh dunkel wird. Unabhängig von der religiösen Orientierung haben wir alle Grund, die wieder länger werdenden Tage zu begrüßen.

Ich bin schon seit ein paar Jahren nicht mehr Mitglied einer staatlich registrierten Glaubensgemeinschaft. Insofern können wir uns alle gemeinsam über die langsam wieder länger werdenden Tage freuen. Auch wenn es im Moment nur Sekunden sind, die die Tage Tag für Tag länger werden. Ab dem 27. Dezember reden wir wieder über eine Minute pro Tag.

Wie auch immer: Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest, möglichst friedlich im Kreis Eurer Lieben, mit wenig Streit und viel Harmonie.

17.11.2006: Shoppen bis zum Umfallen

Die Berliner sind mal wieder von der schnellen Truppe: Berlin ist das erste Bundesland, in dem ab heute der Ladenschluß an Werktagen vollständig aufgehoben ist.

Es gibt auch schon ein Merkblatt mit den Sonderöffnungszeiten zu Advent, Weihnachten und Neujahr (PDF). Welche Läden tatsächlich von den erweiterten Möglichkeiten Gebrauch machen werden und ab wann, wird man freilich abwarten müssen. Dussmann ist erwartungsgemäß in vorderster Front dabei, andere brauchen wohl noch ein paar Tage. Natürlich, Schichtpläne fallen ja auch nicht vom Himmel.

Ich finde das jedenfalls gut, daß die Berliner Politik ausnahmsweise mal schnell aus dem Knick kommt.

28.10.2006: Die Nacht der Langschläfer

Heute Nacht ist es wieder soweit: Die Nacht der Langschläfer bricht an!

Kaum, daß das Morgengrauen seine ersten Boten mit der Nachricht „noch siebeneinhalb Stunden, dann macht der Bäcker zu“ vorausschickt, werden die Uhren gnädigerweise eine Stunde zurückgestellt, die wir heute nacht länger schlafen dürfen!

Also freut Euch, schlaft eine Stunde länger, oder feiert eine Stunde länger! Und ab Montag tut dann auch das frühe Aufstehen nicht mehr so weh!

12.10.2006: Eine „Taxi-Flatrate“??

Gibt's doch gar nicht! Stimmt wohl. Noch nicht. Soll es aber geben.

Zufallsfund im Web: Das Unternehmen TAXMOBIL will eine Flatrate für den individuellen öffentlichen Personennahverkehr anbieten. Das heißt, man bezahlt einen sehr überschaubaren Betrag (die Rede ist zunächst von 48 Euro im Monat), und wird dafür jederzeit vom Start- zum Zielort befördert.

Dafür muß man in Kauf nehmen, daß der Wagen, der einen befördert, weitere Fahrgäste mitnimmt, was zu gewissen Umwegen führen kann. Ebenso, daß man für lange Fahrten zum Beispiel am einem S-Bahnhof abgesetzt und am Ende der S-Bahnfahrt von einem anderen Wagen an einem anderen S-Bahnhof wieder abgeholt wird. Aber in jedem Falle wird man von Tür zu Tür befördert.

Ich finde das Konzept faszinierend. Ich weiß zwar noch nicht, wie sich das rechnen soll, wo doch der kalkulierte Preis deutlich unter dem einer Monatskarte (zumindest hier in Berlin) liegt – und das bei besserer Leistung –, aber wenn und falls das jemals klappt, wäre das schon toll.

Mal abwarten … Geld in das Unternehmen stecken werde ich selbst jedenfalls nicht. Sicher ist sicher.

21.09.2006: Breitband-Internet ist geil! Vor allem zum Sprachenlernen.

Glaubt Ihr nicht? Solltet Ihr aber. Wer Sprachen lernen will (so wie ich), für den ist das Internet heute schon ein Füllhorn. Wer einen Breitband-Internet-Anschluß hat (und da reichen schon ein paar hundert Kilobit/Sekunde), eine Flatrate und einen Rechner, mit dem man Internetfernsehen empfangen kann, der hat beim Sprachenlernen einen Riesenvorteil.

Und wer Sprachenlernen nicht erstrebenswert findet, dem kann – und will – ich nicht mehr helfen. Sprachen lernen ist der Beitrag, den jeder von uns leisten kann, um die Völkerverständigung voranzubringen.

Und was gibt es Besseres, als sich erst mal in seiner Lieblingssprache beschallen zu lassen? Schaut mal bei World Wide Internet Television vorbei, dort findet Ihr Fernsehen aus praktisch aller Herren Länder. Für lau, per Breitband-Internet, direkt zu Euch nach Hause.

Und wer wie ich eine Flatrate hat, der kann ja einfach mal was mitlaufen lassen, ohne wirklich zuzuhören; auch das trainiert das Ohr.

Mein derzeitiger Stand ist (1) eine Muttersprache, (2) eine Sprache verhandlungssicher, (3) eine Sprache in fortgeschrittenem Stadium und (4, 5) zwei Sprachen im Stadium der Grundkenntnisse. Und Eurer?

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