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buntklicker.de

das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt

13.01.2007: Es werde Licht!

Und es ward Licht. Endlich.

Diese Woche hatte ich zum ersten Mal seit der Wintersonnenwende das Gefühl, nach Tagesanbruch das Haus zu verlassen – soll heißen, daß beim Verlassen des Hauses eine gewisse Anmutung von Tageslicht zu beobachten war.

Das war letzte Woche noch nicht so.

Und jeden Tag wird es besser. Die Tage werden länger, jeden Tag! Es gibt noch Hoffnung … jedenfalls bis Ende Juni.

06.01.2007: im neuen Jahr und im neuen Job angekommen

So, nun habe ich auch meine erste Dienstreise in diesem Jahr – und für meinen neuen Arbeitgeber – hinter mich gebracht.

Nachdem ich ja vorher lange fast jede Woche dienstlich verreist bin, war das nun der erste dienstliche Flug seit fast vier Monaten – privat bin ich ja zwischendurch schon mal wieder geflogen.

Irgendwie ein seltsames Gefühl, wieder das kleine Köfferchen zu packen (das konnte ich zwischendurch schon mal fast blind …), mitten in der Nacht aufzustehen, vor dem Morgengrauen im Anzug zum Flughafen zu fahren, die Notebooktasche durch die Gegend zu schleppen, alleine im Hotel zu übernachten, usw.

Aber auch ein schönes Gefühl. Eben irgendwie am Ziel.

22.12.2006: Holz liegt rum, eh da noch einer drüber fällt

Deutschlands Edelblogger MC Winkel hat ein Stöckchen am Wegesrand liegen lassen. Und da es um Essen und Trinken geht, muß ich das natürlich auflesen. Erst recht, wenn Sven den auch liegen läßt.

Also gut, gehen wir's an.

Freibad
Was soll ich im Freibad? Nächste Frage bitte.
Skihütte
Was soll ich in einer Skihütte? Nächste Frage bitte.
Urlaub
Was immer es dort an regionalen Spezialitäten gibt. Ich probiere (fast) alles und entscheide dann.
Bei den Eltern
Pute zu Weihnachten.
Bei Krankheit
Hühnersuppe aus der Dose. Und/oder Zwieback.
Bei Liebeskummer
Habe ich (gottseidank) keine frischen Erinnerungen dran. Aber wenn, dann wenig. Vor allem wenig Alkohol.
Beim Ausgehen
Kann ich so nicht sagen. Je nach dem, wo hin es geht. Tendenziell irgendwas Leckeres. 🙂
Als Kind
Spaghetti mit Ketchup.
Niemals
Sellerie.
Immer wieder
Wasser ohne Kohlensäure. Schwarzer Tee. Weizen. Pils. Ja, ist klar: Essen. Also, wenn ich mich schon entscheiden muß: Currywurst. Mit Darm natürlich. Aber ich mag so eine ungeheure Menge von Essen, daß das nur eine zufällige Auswahl sein kann.
Ach ja: Rosenkohl. Ich liebe Rosenkohl. Und Spargel natürlich, in der Saison.
Überraschend gut
Rosenkohl nicht. Da weiß ich, daß das schmeckt, das überrascht mich nicht. Also nehmen wir mal: Sushi.
Überraschend schlecht:
Dazu fällt mir nichts ein.
Für immer mein absolutes Lieblingsessen
Lasagne.
Das beste Restaurant in dem ich je war
Das war irgendwo in der Toskana, ich glaube in Arezzo, Sommer 1995, es war schweineheiß, und die erste Frage des Kellners war, ob wir das Wasser mit oder ohne Kohlensäure wollten.

Also, jeder, der stolpert, hebe das Stöckchen auf und schreibe was dazu.

22.12.2006: Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Die Wintersonnenwende ist ja schon von je her ein Zeitpunkt zum Feiern gewesen, jedenfalls hier in den nördlichen Gefilden, wo es im Winter so scheißfrüh dunkel wird. Unabhängig von der religiösen Orientierung haben wir alle Grund, die wieder länger werdenden Tage zu begrüßen.

Ich bin schon seit ein paar Jahren nicht mehr Mitglied einer staatlich registrierten Glaubensgemeinschaft. Insofern können wir uns alle gemeinsam über die langsam wieder länger werdenden Tage freuen. Auch wenn es im Moment nur Sekunden sind, die die Tage Tag für Tag länger werden. Ab dem 27. Dezember reden wir wieder über eine Minute pro Tag.

Wie auch immer: Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest, möglichst friedlich im Kreis Eurer Lieben, mit wenig Streit und viel Harmonie.

19.12.2006: Kontrolettis

Seit Anfang Dezember bin ich ja wieder Stammkunde des VBB, speziell der BVG. Und seitdem gehen mir die Kontrolettis auf den Geist.

Ich sehe ja ein, daß verdachtsunabhängige Kontrollen sein müssen, wenn das System so offen sein soll, wie es in Berlin zur Zeit ist: In der U-Bahn gibt es keine Schranken, Drehkreuze oder Tore, man kann einfach so durchspazieren und ein- oder aussteigen. Aber es sollte doch ein gewisses Maß gewahrt bleiben.

Ich halte im Durchschnitt eine Kontrolle pro Monat für den Normalbenutzer (sagen wir 40 bis 50 Fahrten im Monat) für zumutbar. Alles darüber ist für mich Schikane. Und der Gipfel der Schikane ist erreicht, wenn man auf demselben Fahrtabschnitt (heute: U8 zwischen Moritzplatz und Rosenthaler Platz, das sind nicht mal zehn Minuten) zweimal kontrolliert wird. Und das waren auch nicht die ersten beiden Kontrollen in diesem Monat; ich habe nicht genau mitgezählt, aber eine Handvoll waren es mit Sicherheit schon.

Liebe BVG: Laßt den Scheiß. Macht Euch klar, daß wir, die zahlenden Fahrgäste, der einzige Grund sind, warum es Euch überhaupt gibt. Vergrätzt uns nicht. Viele von uns könnten auch mit dem Auto fahren. Und wenn Ihr uns noch lange nervt, machen wir das auch.

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