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buntklicker.de

das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt

30.05.2006: Ist das nicht unpatriotisch?

Skandal! Deutsche Unternehmen wetten gegen die deutsche Nationalmannschaft!

Alle möglichen Unternehmen bieten besonders günstige Konditionen (hohe Zinsen, Prämien, Rückzahlungen …) für den Fall an, daß die deutsche Mannschaft gut abschneidet, Tore schießt oder sonst wie erfolgreich ist. Zehn Euro zurück für jedes Tor, oder auch ein Prozent Gutschrift. Und das sind nur Beispiele, sogar Finanzunternehmen sind dabei.

Wenn man sich das genau überlegt, ist das eine Art Wette gegen die deutsche Nationalmannschaft: je schlechter die Deutschen abschneiden, desto höher der Gewinn des wettenden Unternehmens.

Ob die Marketingmanager in den Konzernzentralen dann während der Spiele auch vor dem Fernseher sitzen und dem jeweiligen Gegnern ganz fest die Daumen drücken? Wir werden es wohl nie erfahren …

28.05.2006: Shoppen am Sonntag

Die neu eröffnete Galeria Kaufhof am Alexanderplatz, die vor einigen Tagen nach Umbau neu eröffnet wurde, war auch heute von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Und auch hier waren trotz wechselhaften Wetters wieder jede Menge Leute auf den Beinen. Shopping am Sonntag lohnt sich, das sollte man öfter machen. Wenn nur das blödsinnige Ladenschlußgesetz nicht wäre …

Meine ohnehin schon umfangreiche Krawattensammlung ist jedenfalls wieder um einige wenige Exemplare gewachsen.

27.05.2006: Beelitzer Spargel

Was braucht man mehr als ein paar Stangen Beelitzer Spargel?

Zwei oder drei Mal pro Saison, mehr schaffen wir meistens nicht. Aber heute abend war es wieder mal soweit. Beelitzer Spargel, neue Kartoffeln (gedämpft natürlich, nicht in Wasser gekocht), Schinken von Mago, dazu einen Pouilly Fumé.

Wunderbar.

27.05.2006: Das Leben in vollen Zügen genießen

Schon ein beeindruckendes Bauwerk, der neue Lehrter Bahnhof (von der Bahn als „Hauptbahnhof“ bezeichnet). Heute war großer Guck- und Stauntag, und trotz des sehr häßlichen Vorfalls gestern waren Himmel und Menschen auf den Beinen.

Auf dem Bahnhof Gesundbrunnen (der um Haaresbreite der Umbenennung in „Berlin Nordkreuz“ entgangen ist) war eine recht große Fahrzeugausstellung zu sehen. Von dort bis zum Bahnhof Papestraße (der weniger Glück hatte und nun offiziell „Berlin Südkreuz“ heißt) verkehrten einige Münchner S-Bahn-Garnituren mit Münchner Triebfahrzeugführern als Tunnel-Shuttle durch die neue unterirdische Strecke. Die Züge wurden gut angenommen und waren entsprechend voll.

Und wie ist er jetzt, der Hauptbahnhof? Riesig. Einfach gigantisch. Wenn man auf einem der unterirdischen Bahnsteige steht und nach oben schaut, wo vier Ebenen über einem eine S-Bahn hält, kommt schon ein mulmiges Gefühl auf. Heute war das Gewusel zu groß, um wirklich was zu sehen, aber im großen und ganzen finde ich das Ding eigentlich recht gelungen. Mal sehen, wie es wird, wenn ich das erste Mal hier einen Fernzug besteige.

Bemerkenswert auch das Publikum. Pufferküsser und Nietenzähler allenthalben, kaum einer ohne Kamera, von der billigen Digiknipse bis zum High-End-Profigerät war alles dabei.

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