01.02.2008: Der Blödsinn geht in die nächste Runde.
Die Umweltzone, wirkungslose, unnötige und rundheraus verlogene und schwachsinnige Maßnahme, die sie nun einmal ist, geht heute in die nächste Runde: Ab heute setzt es Bußgelder, wenn man ohne Plakette innerhalb des S-Bahn-Rings unterwegs ist (und erwischt wird, natürlich). Wie passend, gerade heute, wo die Gewerkschaft ver.di es der unbeteiligten Berliner Bevölkerung so richtig zeigen will und der Eine oder Andere ausnahmsweise mit dem Auto fahren muß.
Wieso demgegenüber für das äußerst sinnvolle und von der Mehrheit der Nichtraucher sicher sehnsüchtig herbeigesehnte Rauchverbot in Gaststätten eine bußgeldfreie Zeit von einem halben Jahr (!) eingeräumt wird, verstehen wahrscheinlich nur Politiker.
28.01.2008: noch mal ein Wochenende für Tempelhof
Wer jetzt noch nicht für den Erhalt des Verkehrsflughafens Tempelhof unterschrieben hat, sollte sich beeilen: Die Frist läuft nur noch bis zum 14. Februar.
Und damit auch die Berufstätigen noch einmal eine Chance bekommen, gibt es ein weiteres Wochenende mit Sonderöffnung der Auslegungsstellen, nämlich am 9. und 10. Februar. Da sind die Auslegungsstellen jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Wo und wann man unterschreiben kann, verrät die Website des Landeswahlleiters.
27.01.2008: aufs Maul
Anders kann man es nicht nennen. Selbst wenn es am Ende doch noch für eine hauchdünne Mehrheit für schwarz-gelb reichen sollte (was ich natürlich nicht hoffe), es bleibt dabei: Roland Koch und die hessische CDU haben (im übertragenen Sinne natürlich nur) so richtig kräftig was aufs Maul bekommen.
Wie kann man sich da hinstellen wie der stellvertretende Landesvorsitzende Volker Bouffier vor die Fernsehkameras und erklären, man könne noch gar nicht sagen, ob die CDU die Wahl verloren hat? Um die dreizehn Prozentpunkte und die absolute Mehrheit im Parlament verloren heißt die Wahl verloren. Punkt.
Wie schön, daß die Wähler in Hessen noch einen Rest Anstand bewahrt und so entschieden haben. Das läßt hoffen.
23.01.2008: das Schweinegeschnetzeltesphänomen
Wenn ich gelegentlich auf die statistischen Auswertungen meines Netzkochbuchs schaue, fällt mir immer wieder das Schweinegeschnetzeltesphänomen auf: Der Suchbegriff „Schweinegeschnetzeltes“ dominiert mit riesigem Abstand unter denjenigen Suchbegriffen, die Besucher auf meine Seiten gebracht haben.
Warum ist das so? Ich habe keine Ahnung. Essen so viele Leute gerne Schweinegeschnetzeltes? Gut, ich tue das auch, ich könnte das insofern verstehen. Aber 177 Suchtreffer gegenüber 13 für den nächsthäufigsten Begriff „Putengeschnetzeltes mit Paprika“ bisher in diesem Monat? Bei beiden ist mein Rezept im Moment unter den zehn bestplacierten Treffern bei Google.
Auch lustig: So ist das eigentlich jeden Monat … außer im Dezember. Dann verweist „Weihnachtsbraten“ alle anderen Begriffe mit Rekordtrefferzahlen (358!) auf die Plätze.
Wobei ich da gerade eins sehe: Sogar mein Putenrezept ist bei diesem ja nun wirklich wenig speziellen Suchbegriff unter den ersten Zehn. Das ist ja der Hammer. Offenbar zeigt mein Credo, das natürlich auch für meine übrigen Webangebote gilt, Wirkung.
22.01.2008: Stadtgespräch
In Düsseldorf, wo ich mich zur Zeit aus beruflichen Gründen aufhalte, unterhalten sich die Leute wirklich darüber. Ich mehrere solche Gespräche mitbekommen, in der Kantine, in der Bahn, beim Friseur: „Na, kaufst Du Dir noch ein Nokia-Handy?“ Düsseldorf liegt schließlich nicht weit entfernt von Bochum.
Nun glaube ich zwar nicht, daß der Absatz von Nokia-Telefonen in Deutschland über längere Zeit eine empfindliche Delle bekommen wird, aber ich finde es gut, daß sich mündige Verbraucher darüber Gedanken machen, welchen Unternehmen sie ihr sauer verdientes Geld zugute kommen lassen wollen und welchen nicht. Wer weiß, vielleicht macht es ja doch einen Unterschied.
Was ich hingegen völlig bescheuert finde, ist, ein bereits gekauftes und bezahltes Nokia-Telefon auszutauschen. Zumal wenn das hypothetisch anzuschaffende Ersatzgerät vom Steuerzahler bezahlt werden muß.
