05.09.2007: doppelt und dreifach
Wißt Ihr eigentlich, warum es Hamburger mit dreimal Fleisch gibt, zum Beispiel den Triple Whopper von Burger King (McDonald’s hat sowas offenbar nicht im regulären Angebot)?
Der Grund ist ganz einfach. Die gibt es nur deswegen, damit man die Hamburger mit zwei Fleischpattys ohne Reue bestellen kann. Schließlich ist es ja nicht der größte Burger, den es gibt, man hätte ja auch etwas noch weniger Gesundes essen können, ist also gar nicht so schlimm. 😉
Ich muß allerdings zugeben, daß ich mir solche Monsterburger trotzdem manchmal bestelle. Wenn ich richtig Hunger habe. Allerdings mit Salat und Wasser statt mit Pommes Frites und Cola.
02.09.2007: neue Web-2.0-Dienste
Wieder etwas Interessantes bei Karsten gefunden, genaugenommen sogar zwei sogar zwei neue Dienste; der eine eher nur Spaß, der andere aber durchaus Nutzen versprechend.
Viel Nutzen verspricht das heitere Blograten bei der Blogospäre in Icons ja nicht, aber nett ist trotzdem. Mal sehen, wann meine Icons erscheinen …
Dann hat Karsten noch einen Dienst entdeckt, der einem durchaus helfen kann, neuen und interessanten Lesestoff zu finden: Feedbuddy. Die Idee ist einfach: Man sagt dem Dienst, welche RSS-Feeds man abonniert hat (bei mir zur Zeit – schluck – knapp unter 100 Stück), und der Dienst zeigt an, mit den Listen welcher anderen Benutzer es Überlappungen gibt. Dann kann man sich ansehen, welche Feeds diese Benutzer noch abonniert haben und wird möglicherweise etwas finden, was einen auch selbst interessiert.
(Nicht, daß nach drei Wochen Urlaub der Lesestoff knapp wäre …)
01.09.2007: Dziękuję!
Das ist polnisch und heißt „Danke!“. Und was soll man sonst sagen nach einem tollen dreiwöchigen Urlaub bei unseren östlichen Nachbarn?
Wir sind von Berlin aufgebrochen und als erste Tagesetappe bis Koszalin (Köslin) gefahren. Dies nur, weil man in Polen einfach nicht vorwärts kommt. Jedenfalls nicht mit dem Auto. Autobahnen gibt es in Polen fast keine, und das Vorwärtskommen auf Landstraßen ist auch mühsam, vor allem wenn wegen des Mangels an Autobahnen viel LKW-Verkehr herrscht. Wer sich mehr als 300 km pro Tag vornimmt, muß wahnsinnig sein.
Unser erstes „richtiges“ Ziel war Frombork (Frauenburg), eine der Städte, die Mikołai Kopernik (Nikolaus Kopernikus) für sich beanspruchen. Die Stadt selbst ist nicht so aufregend, aber ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge auf die Frische Nehrung (auch mit dem Schiff) und in die übrige Umgebung. Sechs Nächte haben wir hier im Hotel Kopernik verbracht.
Weiter ging’s nach Giżycko (Lötzen) inmitten der masurischen Seen. Von unserem Hotel haben wir wiederum Ausflüge unternommen, mit dem Auto bis nach Litauen.
Weiter ging’s über Warschau, wo wir vier Nächte im Hotel MDM verbracht haben (mit einem der besten Frühstücksbüffets, das ich je gesehen habe), und Posen, wo wir drei Nächte im Novotel Poznań Centrum gewohnt haben. Von da ging es direkt wieder nach Hause.
Uns hat’s gefallen.
22.08.2007: Tarifchaos bei der mobilen Telephonie
Mich wundert es überhaupt nicht, daß die Anzahl der aktiven Mobilfunknummern die Anzahl der Einwohner mittlerweile übersteigt. Ich leiste da auch fleißig meinen Beitrag.
Ich gehöre schon seit 1996 zur Schar der deutschen Mobilfunknutzer und bin seitdem auch meinem ersten Netzbetreiber Vodafone (der damals noch anders hieß) treu. Den Tarif habe ich schon öfter mal gewechselt, und so habe ich im Moment einen UMTS-Tarif mit 50 Freiminuten pro Monat ins Vodafone- und ins Festnetz.
Soweit, so gut, aber die Datentarife außerhalb des eigenen Portals sind indiskutabel, und eine Überschreitung der Freiminuten schlägt auch mit knapp 40 Cent pro Minute zu Buche, knapp 60 Cent kosten Gespräche in andere Mobilnetze.
Das geht natürlich gar nicht, und deswegen habe ich mir schließlich eine Simyo-Karte besorgt. Die Datentarife sind konkurrenzlos günstig, und Gespräche in alle deutschen Netze kosten 15 Cent pro Minute. Damit hatte ich mir ein zweites Mobiltelephon eingefangen.
Mein neuer 4DSL-Internet-Tarif bei 1&1 schließt auf Wunsch eine SIM-Karte mit Flatrate ins deutsche Festnetz ein. Neue Karte gleich neues Telephon und damit Mobiltelephon Nummer drei.
Nun habe ich natürlich auch noch ein Dienst-Mobiltelephon meines Arbeitgebers, und das ist dann das vierte. Ich habe zwar nicht immer alle dabei (beileibe nicht), aber ich allein habe schon einmal vier aktive deutsche Mobiltelephonnummern im Einsatz. (Meine Frau hat natürlich auch ein Mobiltelephon.) (Und wir haben noch eine spanische Nummer, aber das gehört nicht hierher.) Und das nicht freiwillig, sondern weil die Tarifgestaltung der deutschen Anbieter das aktiv fördert.
15.08.2007: Und wir akzeptieren jeden Scheiß.
Wißt Ihr, was eine der weniger oft verbreiteten Konsequenzen Web-2.0-Revolution ist? Wir haben jedes Qualitätsbewußtsein abgeworfen und akzeptieren Inhalte in jeder Form, egal wie jämmerlich, Hauptsache Web 2.0.
Was Podcasts angeht, da gibt es noch akzeptable Qualität (aber nicht nur), aber spätestens bei den Videopodcasts ist alles vorbei. Da regiert die Zappelbriefmarke, dazu noch unscharf, falsch belichtet und ohne Weißabgleich.
Was dieses Qualitätsanspruch übertrifft, ist in der Regel geklautes Material aus dem Fernsehen.
