02.03.2008: Blogparade: Bitte füttern!
Gerade bei Oliver entdeckt: eine Blogparade, zum Mitmachen, zum Thema Feeds. Na, dann wollen wir mal.
- Was war Dein erster Feed, den Du abonniert hast, und wann war das?
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Öh … keine Ahnung. Welcher das war, kann ich echt nicht mehr sagen. Wann schon eher, irgendwann im Jahr 2006 wahrscheinlich.
- Wie viele Feeds hast Du momentan abonniert, und warum genau diese (Dein Interessengebiet)?
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Zur Zeit sind es genau 111 Stück. Die Liste ist historisch gewachsen: Wenn ich etwas Interessantes entdecke, kommt einer dazu; wenn ich ein Blog dann doch doof finde, fliegt einer raus. Meine Interessen sind weit gefächert, daher lese ich sehr unterschiedliche Feeds.
- Hast Du mehr Blogs oder mehr Newsportale (Yigg, heise) im Feedreader?
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Definitiv Blogs.
- Welchen Feedreader benutzt Du, und warum diesen?
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Ich benutze Google Reader. Da ich viele verschiedene Rechner benutze, kommt für mich nur ein Online-Reader in Frage. Ich habe mit Bloglines angefangen, bin aber zu Google Reader übergelaufen. Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum, es hatte irgendwie mit der Bedienung zu tun. Seitdem sehe ich keinen Grund, mich nach einer Alternative umzusehen.
- Nutzt du Feedburner, um Deine Feedreaderzahl zu erfahren?
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Nein. Ich nutze es gar nicht.
- Wie viel Feedreader hat Dein Blog aktuell?
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Keine Ahnung. Jedenfalls nicht genug. 🙂
- Was findest Du besser: Feed-Kurzfassung oder ganzen Beitrag?
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Kann man so nicht sagen, hat beides Vor- und Nachteile. Ich versuche die Leser mit Kurfassungen auf das Blog selbst zu locken; andere sehen das anders und stellen den ganzen Beitrag rein. Ich finde beides gleichermaßen okay.
Nervig finde ich allerdings Feeds, die nicht einmal eine Kurzfassung enthalten. Solche lese ich dann konsequenterweise auch nicht.
- Denkst Du, daß Feeds in naher Zukunft die Zeitungen ersetzen werden?
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Nein, aus mehreren Gründen:
- Es gibt noch viele nicht technikaffine Menschen, die trotzdem Interesse an der Welt um sie herum haben und deshalb Zeitung lesen. Sogar ich lese eine Tageszeitung, obwohl ich sehr technikaffin bin.
- Man kann Feeds noch nicht vernünftig in der U-Bahn, auf dem Klo oder im Bett lesen.
- Lange Texte auf dem Bildschirm zu lesen ist anstrengend, da nehme ich doch lieber die Zeitung. Für den Schlagzeilen-Snack zwischendurch sind Feeds aber wunderbar. Beides ergänzt sich.
- Man kann in Feeds keine Fische einpacken, und das Fensterscheibenpolieren geht damit auch nicht vernünftig. 🙂
Also, ich glaube, bis wir auf Zeitungen verzichten können, das dauert noch lange.
- Schätzfrage: Wie viel Prozent der Internetbenutzer im deutschsprachigen Raum abonnieren Feeds?
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Zu wenige. Ich schätze mal, zwischen 5 und 10 Prozent.
27.02.2008: Die Griechen müssen (fast immer) draußen bleiben!
Soll ich noch was dazu schreiben? Ach doch. Das ist heute ein guter Tag für den deutschen Rechtstaat. Oliver von F!XMBR hat es im Grunde schon gut zusammengefaßt, was als Golem-Meldung schon heute vormittag für Entzückung sorgte: Das heimliche Ausspionieren von Daten heimischer Rechner bleibt – von extremen Ausnahmen abgesehen – verboten, das entsprechende nordrhein-westfälische Gesetz ist hinfällig.
Und wir haben ein Grundrecht „dazubekommen“, das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme. Ein sehr wichtiges Grundrecht in unserer Zeit. Ich hoffe nur, das Bundesverfassungsgericht wird sich auch noch daran erinnern, wenn es um die Vorratsdatenspeicherung geht.
24.02.2008: Respekt, Kurt Beck!
Mir ist völlig unklar, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu ihren Ergebnissen kommt.
Natürlich war es mutig, die rot-rote Karte kurz vor den Wahlen in Hamburg zu spielen. Und gegenüber der Hamburger SPD sicher auch nicht ganz fair, wenn es, wie man hört, nicht abgesprochen war.
Aber das Ergebnis spricht für sich: Es würde locker für Rot-rot-grün reichen. Es ist keine Panikreaktion ob der rot-rot-grünen Option zu erkennen, ganz im Gegenteil. Alles, was fehlt, ist der Wille, es zu probieren. Ole von Beust ist ganz klar und unmißverständlich abgewählt.
Ganz ähnliche Verhältnisse wie in Hessen. Und auch die Lösung zur Regierungsbildung ist ähnlich offensichtlich.
24.02.2008: minus 4,5 Prozentpunkte
4,5 Prozentpunkte verloren, absolute Mehrheit verloren, der Wunschkoalitionspartner wahrscheinlich gar nicht im Start. Kann mir irgendjemand sagen, wie Ole von Beust daraus einen „klaren Regierungsauftrag“ ableiten will?
Es wird Zeit, daß sich die Politiker aller Parteien den Tatsachen stellen: Im Bund und in zahlreichen Ländern gibt es eine Mehrheit links der Mitte. Der konservative Block ist nicht mehr mehrheitsfähig.
22.02.2008: Ostpreußen
Liegt es nur daran, daß wir den letzten Sommer zum großen Teil in Ostpreußen verbracht haben?
Jedenfalls fallen mit seitdem in den Qualitätssendern (im wesentlichen Dritte, Phoenix, 3sat und arte) pausenlos Sendungen über Ostpreußen auf.
Zum Beispiel: gestern um 20:15 auf 3sat, heute ab 20:15 auf Phoenix. Liegt das nur an mir?
Was meint Ihr?
