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buntklicker.de

das Blog von Martin Ibert: Merkwürdiges, Banales und Persönliches aus Deutschlands einziger Stadt

29.07.2006: Das Blog

Nun ist es offiziell: Es heißt das Blog. Der Blog ist zwar auch richtig, aber damit kann ich leben 🙂 .

Was die Jungs und Mädels beim Duden sich da sonst noch haben einfallen lassen, läßt einen aber dann doch den Kopf schütteln.

Was soll denn bitte „voipen“ sein? Okay, die Frage ist rhetorisch, natürlich weiß ich, was das sein soll. Aber benutzt dieses Wort jemand? Hat das schon mal jemand in freier Wildbahn gehört? Also ich nicht. „Skypen“, das Wort kenne ich. Aber „voipen“ doch nicht …

Und „Auflaufkinder“? Ich bitte Euch, dafür braucht man doch wohl kein Wort …

Was mich ein wenig beruhigt: Meldungen aus der Blogosphäre:

… und viele andere.

27.07.2006: Willkommen in meiner Blogroll!

Der Trend geht zum Zweitblog: mein Freund und Ex-Kollege Sven hat neben seinem Spaß-Blog noch ein politisches Blog aufgemacht.

Wie Sven in seinem einleitenden Artikel schreibt, sucht er ein Forum, um zu politischen Themen fundiert und wohl begründet Stellung nehmen zu können, anstatt sich hilflos in Ad-Hoc-Diskussionen zu verlieren. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit kenne ich gut (schließlich hatten wir lange dieselben Kollegen …).

Ich habe auch schon mit ähnlichen Gedanken gespielt, aber wenn, dann werde ich das wohl unter dem Dach dieses Blogs tun und vielleicht eine neue Kategorie dafür eröffnen.

Websites habe ich wahrlich genug.

(Anzumerken wäre vielleicht noch, daß Sven und ich in politischen Dingen äußerst selten derselben Meinung sind. 🙂 )

25.07.2006: Touristen wegbeamen

Nervt Euch das auch immer, daß man die vielen schicken Gebäude und sonstigen Sehenswürdigkeiten, die man im Urlaub fotografiert, vor lauter davor herumstehenden Touristen kaum sehen kann?

Dafür gibt es jetzt eine Lösung, wie Golem berichtet: Der Tourist Remover rechnet diese bildstörenden Elemente nachträglich aus den Fotos heraus.

Der Nachteil dabei: Man braucht mehrere Fotos von dem zu entvölkernden Objekt, möglichst viele, und zwar möglichst vom selben Standpunkt und identisch belichtet. Also: Belichtungsautomatik aus, und Stativ mitnehmen.

Irgendwas ist ja immer.

25.07.2006: Endlich wieder freie Sicht

Wie das Hauptstadtblog eben berichtet, soll der Fernsehturm am Alexanderplatz ab dem 9. August wieder sein altes Aussehen zurückbekommen.

Nicht nur, daß wir „Außenstehenden“ bald diesen häßlichen Fußball nicht mehr ertragen müssen. Wie mir ein Freund berichtet hat, der den Fernsehturm während seiner Verkleidungsphase besucht hat, konnte man aus dem Aussichtsrestaurant das Brandenburger Tor nicht mehr sehen – auch das wird dann wohl bald wieder möglich sein.

Das war ja eine nette Party mit der WM, aber jetzt ist ja auch mal wieder gut. Weg mit den Fußbällen! Die Straßen werden ja auch allenthalben wieder aufgerissen …

22.07.2006: CSD Berlin 2006 – Verschiedenheit und Recht und Freiheit

Schwule, Lesben und sicher auch eine Menge Heteros feierten heute bei knallender Sommerhitze den Christopher Street Day, die traditionelle Berliner Demonstration gegen Diskriminierung nach sexueller Orientierung.

(Der Kölner CSD war am vergangenen Sonnabend.)

Während in Riga die Pride Parade mal wieder verboten wird, feiert Berlin zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf einem der Wagen. Woran man den Wagen erkennt? Klar, er ist von der SPD. Und woran noch? Richtig, die Musik ist deutlich leiser als bei den anderen Wagen. Klar, mit fast 53 Jahren ist die Mucke für Wowi sonst etwas laut. 🙂

Wir haben uns die zweite Hälfte der Parade an der Bülowstraße Ecke Potsdamer Straße angesehen; für die ganze Parade war es einfach zu heiß. Obwohl diese Stelle ja gerade mal eine U-Bahn-Station von Berlins prominentestem Schwulenviertel entfernt liegt, war die Stimmung irgendwie wie gelähmt. Wahrscheinlich war das die Hitze. Klar, etliche Paradiesvögel mit knappen und/oder phantasievollen Kostümen zogen an uns vorbei, aber ganz allgemein war weniger „los“ als schon in anderen Jahren.

Nichtsdestoweniger freue ich mich über den friedlichen und fröhlichen Verlauf der Demonstration: sexuell „anders zu sein“ ist, so hoffe und denke ich, in Berlin weniger ein Problem als anderswo, und das paßt gut zu dieser toleranten und weltoffenen Stadt.

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